SG Hausham - Tischtennis

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05.05.2015 19:14 Alter: 11 yrs
Kategorie: Tischtennis

Abgestiegen

Zwei Bälle fehlen SG Hausham zum Klassenerhalt


Was Für eine Dramatik: Im Relegationsspiel um den Klassenerhalt in der Tischtennis-Landesliga lagen die Nerven blank bei den Spielern der SG Hausham. Der Herausforderer TV Freyung, Vizemeister der Bezirksoberliga, hatte bereits Fünf Finalsatzspiele gewonnen. Als Ludwig Klier dann noch das zwölfte und letzte Einzel verlor‚ stand der Haushamer Abstieg mit einer 6:9-Niederlage fest. „Bitter ist gar kein Ausdruck. Was hier abgelaufen ist, ist niederschmetternd", sprach SG-Spartenleiter Sepp Langenwalter aus, was sich in den Mienen seiner Burschen widerspiegelte. Und das nach einem fast optimalen Start. Jürgen Winterhalter für den formschwachen Harald Todt im Doppel einzusetzen, schlug voll ein. Technisch brillant brachte der Edeljoker seinen Mitstreiter Christian Schmid in Position. Ein 3:1-Erfolg gegen die Spitzen Paarung aus Niederbayern stand nicht auf der Rechnung. Wohl aber ein Sieg der Haushamer Nummer eins, Andreas Dorn und Robert Sollinger holten standesgemäß den zweiten Punkt. Mit einer knappen 3:2-Niederlage von Peter Schiege und Stefan Bauer nahm das Unheil aber seinen Lauf. An Schmid lag es nicht, dass die Haushamer absteigen. Der 20-jährige Föchinger gewann beide Einzel ohne Satzverlust. Da Dorn hier zweimal als Verlierer die Box verließ, blieb das Spitzenpaarkreuz ausgeglichen. Auch in der Mitte blieb es beim Remis. Sollinger erkämpfte beide Zähler, und Bauer gab, wenn auch zweimal im Fünften Satz, beide Einzel ab. Somit entschied das hintere Paarkreuz: Klier, Für Todt im Einzel nominiert, und Schiege schienen leer auszugehen. Nach vier Stunden aber keimte Hoffnung auf. Sollinger/Dorn hatten den ersten Satz des Schlussdoppels bereits mit 11:2 gewonnen‚ und Klier wechselte mit einem 5:0-Vorsprung im abschließenden Einzel zum letzten Mal die Seite. Plötzlich aber riss der Faden. Klier leistete sich acht Fehler in Folge, kam zwar noch auf 9:10 heran, verlor aber mit 9:11 so kam das Schlussdoppel nicht mehr in die Wertung. Bei einem Remis hätte die SG dank der besseren Satzdifferenz gesiegt. Zwei Bälle fehlten aber zum Klassenerhalt. Quelle: Miesbacher Merkur vom 5.5.2015