SG Hausham - Tischtennis
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03.01.2016 07:05 Alter: 10 yrs
Kategorie: Tischtennis
Kategorie: Tischtennis
Spitzensport seit 30 Jahren
Jubiläums-Neujahrsturnier der SG Hausham zieht mehr als 500 Profis und Amateure an
Das Neujahrsturnier in Hausham feiert runden Geburtstag. Seit genau 30 Jahren stehen Tischtennisspieler aus aller Welt bei der ursprünglich als Hans Pötzinger-Gedächtnisturnier ins Leben gerufenen Veranstaltung an den Platten. Mit regelmäßig mehr als 500 Teilnehmern hat sich das mit Spitzenspielern und Amateuren besetzte Treffen zum größten in Bayern aufgeschwungen. Vom heutigen Samstag bis zum Dreikönigstag sind die 20 Tische in der Landkreissporthalle wieder im Mittelpunkt. Pötzinger war nicht nur ein technisch beschlagener und erfolgreicher Taktiker an der Platte. Der Bauunternehmer unterstützte die SG-Abteilung bis zu seinem Tod im Jahr 1986. Wenige Monate später rief ein Organisationsstab um Spartenleiter Sepp Langenwalter das inzwischen international bekannte Turnier ins Leben. „Wir brauchen Jahr für Jahr rund 30 Helfer, um die selbst gesteckten hohen Ansprüche zu erfüllen“, sagt Langenwalter. Die Siegerliste in der Königsklasse S/A ist elitär. Wenn Profis aus China ihr Können mit dem 40 Millimeter kleinen und 2,7 Gramm leichten Ball zeigten, der bei Endschlägen auf 140 Stundenkilometer beschleunigt wird, konnte der Rest nur gratulieren. Aber es gab auch Gewinner mit weiß-blauem Kämpferherz. Unvergessen das Finale 1988, das der Milbertshofener Wilfried Kinner um 3 Uhr morgens gewann. In den unteren Leistungsklassen standen auch Lokalmatadore wie Hans Schnabel, Andreas Dorn, Siegfried Silbernagl, Jürgen Winterhalter, Ottmar Neidhardt und Holger Drogan ganz oben. Dorn ist seit Jahren die Nummer eins in der Region. Dass er mit Profis wie Ex-Nationalspieler Philipp Floritz aus Birkland, der am Sonntag seinen Titel verteidigen will, und dem Tschechen Richard Vyborny nicht Schritt halten kann, nimmt der Bayrischzeller gelassen. „Im Tennis hätte ich vielleicht eher eine Chance“, sagt er und lacht. Quelle: Miesbacher Merkur vom 2.1.2016

