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< Kampf um Sekundenbruchteile
14.01.2015 19:28 Alter: 12 yrs
Kategorie: Ski
Kategorie: Ski
Ein Titel, Pech und Viel Abstand zur Spitze
Haushamerin Paula Flamm obenauf
Der Slalom zur bayerischen Schülermeisterschaft 2015 erinnerte schon fast an einen Sommer-Skilauf: 15 Grad über Null zeigte das Thermometer um 6 Uhr morgens. Dennoch zauberten die zahlreichen Helfer des Lenggrieser Skiclubs eine zwar weiche, aber dennoch gut zu fahrende Piste auf den Weltcup-Hang. So konnten die insgesamt 143 Brettlartisten aus ganz Bayern ansprechende sportliche Leistungen zeigen. Freude kam auf, als Paula Flamm (SG Hausham) für den Skiverband Oberland (SVO) nicht nur Rang zwei im Slalom einfuhr, sondern sich auch noch in der Kombi-Wertung aus Riesenslalom (Freitag) und Slalom mit dem Titel der alpinen bayerischen Schülermeisterin 2015 schmücken darf. Etwas Pech hatten freilich die anderen heimischen Ski-Rennläuferinnen: Martina Willibald (SSC Jachenau) fedelte beim Slalom in Führung liegend im zweiten Durchgang ein. Franziska Berger (SC Lenggries), die am Freitag nach einem Sturz im Akia der Bergwacht von der Piste herunterkam, ging sicherheitshalber am Samstag nicht an den Start, auch wenn sie glücklicherweise keine ernsthaftere Verletzung davongetragen hatte. So musste Carolin Lippert (SC Gaißach) die Isarwinkler Fahnen hoch halten. Sie landete nach Platz zwei im Riesenslalom und tags darauf im Slalom auf Rang neun und schaffte es damit in der Kombi-Wertung, einen guten vierten Platz zu erreichen. Dass mit den SVO-Burschen der Jahrgänge 1999 und 2000 nicht viel Staat zu machen ist, wurde bei dem Bewerb überdeutlich. Yannick Datzer (SC Rottach-Egern), der bei regionalen Rennen deutlich dominiert, landete unter der bayerischen Elite seiner Altersklasse im Riesenslalom auf Rang elf. Im Slalom schied er bereits im ersten Durchgang aus. „Wenn alle zusammenhelfen, dann geht doch was. Selbst bei der fürs Skifahren widrigen Witterung“, freute sich Reinhold Merle, der Jugendwart im Bayerischen Skiverband (BSV). Viel Wasser und Salz und immer wieder Rutschen waren zum Präparieren nötig - da halfen sogar Trainer, Betreuer und selbst die Aktiven mit, um trotz der hohen Temperaturen anständige Pistenverhältnisse für die Nachwuchsfahrer auf dem Lenggrieser Weltcup-Hang geschaffen. Das alles half aber dann für den noch geplanten Team-Wettbewerb, ein Parallel-Slalom. nichts mehr: Bei strömendem Regen wurde der Bewerb am Vormittag abgesagt. Quelle: Miesbacher Merkur vom 14.1.2015

