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08.01.2015 20:00 Alter: 12 yrs
Kategorie: Ski
Kategorie: Ski
Kampf um Sekundenbruchteile
FlS-Slaloms am Sonnenbichl: Sechs Podestplätze für Lokalmatadore. Der Haushamer Alexander Bayer überzeugte mit Rang 2 und 3
Wenn weit über 200 Slalomspezialisten aus 19 Nationen um Sekundenbruchteile kämpfen und schon ein kleiner Fehler das Ausscheiden bedeutet, stehen selbst die Favoriten unter Leistungsdruck. Die Garde aus dem Oberland aber hielt stand. Bei vier Wettbewerben der FlS am Sonnenbichl über Bad Wiessee feierten die Lokalmatadore sechs Stockerlplätze und sogar zwei Siege. „Die Unterstützung, die wir erhielten, war einfach großartig“, sagt Anton Kögl‚ Vorsitzender des SC Lenggries, über die Zusammenarbeit mit den Helfern aus den Vereinen des Tegernseer Tal. Eigentlich sollten die Rennen ja am Weltcuphang in Lenggries ausgetragen werden, aber die Schneelage war zum Meldetermin an die FIS ungewiss (wir berichteten). Zum Auftakt der Rennserie setzten die Oberlandler gleich ein dickes Ausrufezeichen. Elisabeth Willibald vom SSC Jachenau düpierte bereits im ersten Durchgang die Konkurrenz mit einem Vorsprung von über seiner Sekunde. Als Sahnehäubchen fuhr die 18-Jährige auch im zweiten Lauf Bestzeit. Bei den Buben hingegen waren die Zeitabstände minimal. Eine neunköpfige Spitzengruppe trennte nicht einmal eine halbe Sekunde. Nach dem zweiten Durchgang rückte das Spitzen-Trio noch enger zusammen. Dass aber alle drei in der Talentschmiede des Skiverbandes Oberland groß geworden waren‚ freut DSV-Schüler-Cheftrainer Anderl Ertl ungemein. Raffael Breu vom SC Kreuth erkämpfte mit der Bestzeit den Sieg, gefolgt von Alexander Bayer (SG Hausham) der als 7. in den zweiten Lauf startete und mit der zweitbesten Laufzeit noch den 2. Rang in der Gesamtwertung erreichte. Fabian Datzer (SC Rottach Egern) wurde dritter. Am zweiten Tag wurden die Erfolge bei den Frauen weniger. Ohne Willibald am Start erreichte Magdalena Lippert vom SC Gaißach als 19. das beste Resultat für die Region. Die Buben hingegen blieben in der Erfolgsspur. Nur Johann Schwaiger vom TSV 1860 München war schneller als Breu (2.) und Bayer. Das Spitzen-Trio trennte nur minimale 13 Hundertstelsekunden. Quelle: Miesbacher Merkur vom 8.1.2015

