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17.04.2013 10:25 Alter: 13 yrs
Kategorie: Fußball

Gemeinsam besser werden

Fußballer der SG Hausham und des TSV Schliersee gründen Jugendfördergemeinschaft Schlierachtal


Ein Logo gibt es schon. Die Farbe Rot steht für die SG Hausham, Blau symbolisiert den TSV Schliersee. Die Fußballabteilungen der beiden Nachbarclubs werden in Zukunft im Nachwuchsbereich zusammenarbeiten und stehen kurz vor der Gründung eines neuen Vereins: der Jugendfördergemeinschaft, kurz JFG, Schlierachtal. "Wir wollen mit den Jugendteams höherklassiger spielen und mehr Qualität in die Nachwuchsarbeit bringen," sagt Schliersees Abteilungsleiter Hubert Strobl. Die Mitglieder der beiden Vereine haben dem Zusammenschluss bereits zugestimmt. Die Gründungversammlung findet am kommenden Montag, 22. April, im Hotel Terofal in Schliersee statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Auch für Haushams Abteilungsleiter Sepp Eham stellt die Kooperation einen Gewinn dar. „Einerseits sollen in der Jugend alle spielen können, die aus unseren Orten kommen", meint er. "Andererseits wollen wir aber auch die Talente möglichst gut fördern." Zwei Teams pro Altersklasse sind das Ziel für die JFG. Die ersten Mannschaften soll jeweils mindestens in der Kreisliga spielen. Die Chancen stehen nicht schlecht. Schließlich befindet sich die SG Hausham mit ihrer C-, B- und A-Jugend in dieser Klasse. Aber auch die intensive Betreuung der Jugendlichen steht im Vordergrund. Jedoch gehe es dabei nicht ausschließlich um Talentförderung. „Wir wollen die anderen Jugendlichen auch nicht vergessen. Das kriegt man mit einer JFG natürlich besser hin als so." Als Koordinator haben die Clubs mit dem bisherigen SG-Jugendleiter Sebastian Stiegle bereits einen wichtigen Posten besetzt. Die JFG Schlierachtal setzt einen Trend fort, sich in der Jugendarbeit zusammenzuschließen. Erst kürzlich haben der TSV Weyarn und der FC Miesbach eine Kooperation vereinbart. Eham legt Wert darauf, dass man sich daran nicht orientiert, sondern vielmehr schon seit längerer Zeit „lose darüber geredet" habe. Nun wurden die Gespräche auch in die Tat umgesetzt. Quelle: Miesbacher Merkur vom 17.4.2013