Owen - Meldungen > SG Hausham > Fußball
< Unter den ersten Fünf bleiben
11.05.2016 17:51 Alter: 10 yrs
Kategorie: Fußball
Mangelnde Effizienz kostet Hausham die Punkte
Die SG Hausham unterliegt dem ASV Antdorf am Dienstagabend mit 1:2. Tachsin Chraloglu macht das Tor für die Knappen und vergibt einen Elfmeter.
Da wäre mehr drin gewesen für die SG Hausham. Die Knappen haben am Dienstagabend ihr Heimspiel gegen den ASV Antdorf trotz klarer Überlegenheit mit 1:2 verloren. Die Gäste nutzten ihre Chancen effizient, Hausham verschoss sogar einen Elfmeter. „Wir haben das Spiel eigentlich immer in der Hand gehabt“, sagt Haushams Sportlicher Hubert Holzner. „Aber Antdorf ist eine gute Kontermannschaft, die immer gefährlich ist. Bis zum Strafraum war unser Spiel schön anzuschauen, aber dann im Sechszehner nicht effektiv.“
Bereits nach fünf Minuten schalteten die Antdorfer nach einem Haushamer Ballverlust im Mittelfeld schnell um und gingen mit 1:0 in Führung. Dann wurde Tachsin Chraloglu im Straftraum gelegt und trat selbst an. Sein Elfmeter prallte von der Querlatte zurück ins Spielfeld.
Wenig später dasselbe Spiel auf der Gegenseite. Doch Antdorf nutzte seinen Foulelfmeter zum 2:0. Zuvor war Chraloglu mit einem Alleingang am Gästekeeper gescheitert. „Beide Teams hatten in der ersten Halbzeit eine Hundertprozentige und einen Elfmeter. Antdorf hat seine Chancen genutzt, wir nicht“, sagt Holzner.Auch nach der Pause waren die Platzherren die dominierende Mannschaft. „Wir hatten Chancen für drei Spiele, aber reingebracht haben wir nichts“, ärgert sich Holzner. Knapp 20 Minuten vor dem Ende keimte noch einmal Hoffnung auf, als Chraloglu nach einer sehenswerten Kombination über Josef Sontheim und Sebastian Hahn auf 1:2 verkürzte.
Die SG rief zur Schlussoffensive, doch das ASV-Gehäuse war wie vernagelt. So nahmen die Gäste die drei Punkte mit . „Unsere Offensivspieler haben oft den Zeitpunkt für den Abschluss versäumt und im Strafraum die falschen Entscheidungen getroffen“, sagt Holzner. „Es hat die effizientere Mannschaft gewonnen.“
Quelle: Miesbacher Merkur vom 11.5.2016