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< SG Hausham ringt Favoriten aus Brunnthal nieder
04.11.2016 09:54 Alter: 10 yrs
Kategorie: Fußball
Kategorie: Fußball
0:7 zur Pause - Hausham geht unter
SG unterliegt 1. FC Garmisch-Partenkirchen 2:8 - Trainer Scherer: „Das war kollektives Versagen“
Gegen den 1. FC Garmisch-Partenkirchen kann man in dieser Saison durchaus verlieren. Nicht umsonst liegt die Mannschaft aus dem Werdenfelser Land auf dem zweiten Rang der Kreisliga 1 und stellt den besten Angriff der Liga. Mit einem 0:7-Rückstand zur Pause hätte im Lager der SG Hausham aber keiner gerechnet. Beim Nachholspiel am Mittwochabend zerlegten die Gäste die Knappen im ersten Durchgang nach allen Regeln der Kunst. „Die haben uns in der ersten Halbzeit komplett auseinandergenommen und an die Wand gespielt“, gesteht Spielertrainer Felix Scherer. „Bei uns war das kollektives Versagen. Ein 0:7 zur Pause habe ich noch nie erlebt.“ Vor allem vor FC-Torjäger Srdan Ivkovic hatten die Verantwortlichen die SG-Kicker noch gewarnt. Nach gerade einmal 24 Minuten hatte der aber bereits drei Mal ins Schwarze getroffen. Zur Pause stand es schließlich 0:7. „Wir hatten nicht gerade einen Sahnetag, und bei Garmisch war jeder Schuss ein Treffer“, sagt Scherer. Zudem waren die Haushamer an fünf der sieben Gegentore direkt beteiligt. „Die haben wir ihnen regelrecht geschenkt.“ In der Pause wechselte der SG-Coach drei Mal aus. Nachdem die Gäste aus dem Werdenfelser Land das Tempo aus der Partie nahmen, waren die Spielanteile nun gleichmäßiger verteilt. Die Haushamer ließen sich nicht hängen und kamen wenigstens noch zu zwei Ehrentreffern. Die eingewechselten Peter Bischof und Kushtrim Mustafa waren erfolgreich. Auch Ivkovic trug sich noch einmal in die Torschützenliste ein, sodass am Ende eine deutliche 2:8-Klatsche zu Buche stand. „Auch in dieser Höhe verdient“, wie Scherer feststellt. Bereits am morgigen Samstag kommt es nun zum nächsten Aufeinandertreffen. Um 15 Uhr wird das Rückspiel am Garmisch-Partenkirchner Gröben angepfiffen. Dabei können die Haushamer wieder auf die Dienste von Alberto Quereda Hernandez und Alexander Volk zurückgreifen, die am Mittwoch aus beruflichen Gründen gefehlt hatten. „Ein solch deutliches Ergebnis kann man oft schneller abhaken als eine unglückliche und knappe Niederlage“, hofft Scherer. „Wir wissen, was am Samstag auf uns zukommt. Jeder weiß, was er falsch gemacht hat.“ Für die Knappen geht es also morgen vor allem darum, Wiedergutmachung zu betreiben. Sollten die Garmisch-Partenkirchner das Spiel auf die leichte Schulter machen, besteht vielleicht sogar ein Fünkchen Hoffnung auf eine Überraschung. „Wir wollen uns vor allem gut verkaufen und eine saubere Leistung abliefern“, fordert Scherer. Es kann nur besser werden.

