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08.04.2016 14:35 Alter: 10 yrs
Kategorie: Fußball

Hausham muss agieren statt reagieren

Der Start ins Fußballjahr 2016 verläuft für die SG Hausham nicht wie geplant. Am Freitag ist auch noch der Tabellenführer 1. FC Garmisch-Partenkirchen zu Gast.


Der Rückrundenstart der SG Hausham ist nach drei Spielen mit nur einem Zähler gründlich missglückt. Nach der Auftaktniederlage in Gaißach und dem torlosem Remis gegen den TSV Murnau mussten sich die Knappen vergangenes Wochenende in der Nachspielzeit auch im Derby beim TSV Otterfing geschlagen geben. Am heutigen Freitag wartet nun ausgerechnet das Heimspiel gegen den Tabellenführer 1. FC Garmisch-Partenkirchen auf die Haushamer, Anpfiff ist um 19.30 Uhr an der Zentralen Sportanlage.
Personell hat sich im Vergleich zur Vorwoche nichts getan. Da die beiden Keeper Benedikt Holzner und Maximilian Pfister weiterhin verletzt ausfallen, wird sich erneut Peter Zierer zwischen die Pfosten stellen. Zudem muss Spielertrainer Felix Scherer auf Stefan Millich (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Mit den bisherigen Leistungen war man bei der SG nicht zufrieden. „Wir müssen wieder mehr agieren statt nur zu reagieren“, fordert der Sportliche Leiter, Hubert Holzner. „Natürlich ist Garmisch-Partenkirchen der Favorit. Aber wir wollen das Spiel auf unsere Seite ziehen und nach vorne druckvoller spielen.“ Beim Hinspiel glückte das nicht, die Haushamer unterlagen mit 0:3. Doppelter Torschütze war dabei Srdan Ivkovic, der auch die Torjägerliste der Kreisliga mit 25 Toren anführt. „Ihn müssen wir irgendwie in den Griff bekommen und dann unser Spiel durchdrücken“, sagt Holzner. „Im Angriff müssen wir wieder entschlossener auftreten und uns mehr Chancen erarbeiten.“ Bislang stehen für die SG im Kalenderjahr 2016 erst zwei Treffer zu Buche. „Wer keine Tore macht, der gewinnt auch kein Spiel“, sagt Holzner. Normalerweise müsste es den Haushamern entgegenkommen, dass die Garmisch-Partenkirchner für ihren Offensivfußball bekannt sind und sich sicherlich nicht in der eigenen Hälfte einmauern werden. „Wir brauchen unbedingt Punkte“, erklärt Holzner. „Minimalziel ist gegen Garmisch ein Unentschieden. Aber am besten wären natürlich alle drei Punkte.“ Schließlich könnte so der Vorsprung auf die Abstiegsrelegation bei einer weiteren Niederlage auf bis zu vier Punkte zusammenschmelzen. Quelle: Miesbacher Merkur vom 8.4.2016