Leichtathletik
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19.07.2021 19:00 Alter: 5 yrs
Kategorie: Leichtathletik

Knappe und deutliche Siege

Christina Stumböck verteidigt Bayern-Titel im Diskus – Haller erstmals vorne


24 Zentimeter weiter schleuderte Christina Stumböck die Diskusscheibe als Vereinskameradin Sabrina Zeug.

Mit zwei Gold- und zwei Silbermedaillen überraschten die Landkreis-Leichtathleten bei den Bayerischen Meisterschaften der Männer, Frauen sowie der Jugend U18 am Samstag in Erding.
Die alte und neue bayerische Meisterin im Diskuswurf der Frauen kommt von der LG Oberland und damit von der SG Hausham. Christina Stumböck eroberte wie schon im Vorjahr um wenige Zentimeter die begehrte Goldmedaille. Im sechsten und letzten Versuch bei den Titelkämpfen schleuderte sie die Ein-Kilogramm-Scheibe auf 44,72 Meter. „Geteilt“ wurde die Siegesfreude aber auch durch Sabrina Zeug: Wie ebenfalls im vergangenen Jahr und am gleichen Ort sicherte sie sich den Vize-Titel hinter ihrer Vereinskameradin. Auch hier schaffte sie im letzten Finalversuch starke und zugleich hauchdünn rückständige 44,48 Meter. Stumböck gab sich nach dem Wettkampf fair: „Es hätte am Ende natürlich auch Sabrina gewinnen können, denn wir sind in der Leistung absolut gleich, deshalb freue ich mich über den Titel, der auch heuer wieder knapp an mich ging.“
Im Kugelstoßen konnte Zeug ihren Vorjahrestriumph dagegen nicht wiederholen. Sie wurde mit 14,25 Metern mit einem hauchzarten Rückstand von acht Zentimetern bayerische Vize-Meisterin hinter Johanna Siebler von der LG Stadtwerke München (14,33 Meter). Stumböck belegte den sechsten Rang mit 11,81 Metern.
Seinen ersten großen Bayern-Titel sicherte sich in einer souveränen Manier Luca Haller aus Holzkirchen: Im 400 Meter-Lauf der männlichen U18 ließ er seinen Gegnern nicht den Hauch einer Chance und spurtete der gesamten Konkurrenz leichtfüßig und mit seiner eisernen Kondition auf und davon. Mit überzeugenden 50,78 Sekunden gewann er mit über 15 Meter Vorsprung sehr deutlich vor Daniel Funk von der LG Aichach-Rehling mit 52,42 Sekunden.
Quelle: Miesbacher Merkur vom 19.7.2021