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21.03.2016 18:09 Alter: 11 yrs
Kategorie: Fußball

Der Schiedsrichter soll sich schämen

Eine bittere Niederlage musste die SG Hausham beim ersten Pflichtspiel des Jahres in Gaißach hinnehmen. Dabei wäre ein Punktgewinn auf jeden Fall möglich gewesen.


„Gaißach war uns körperlich wie erwartet überlegen, aber unsere Mannschaft hat das clever gelöst und dagegengehalten. Das Spiel hat uns nicht das Team verloren, sondern der Schiedsrichter. Der soll sich schämen, er war mit dem Spiel einfach überfordert“, ärgerte sich der Sportliche Leiter der SG, Hubert Holzner. „Ich schimpfe normal nie über Entscheidungen des Schiedsrichters, aber diesmal wurden zwei glasklare Elfmeter für uns nicht gegeben. Die Mannschaft ist trotzdem diszipliniert geblieben.“ 
Auf dem kleinen Kunstrasen im Isarwinkel waren Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Die Platzherren gingen durch einen Elfmeter in Front, der laut Holzner auch „absolut berechtigt“ war. Durch einen 20-Meter-Schuss stellte Gaißach wenig später auf 2:0. Keeper Peter Zierer, der über 90 Minuten fehlerfrei blieb, war chancenlos. Der Anschlusstreffer zum 2:1 fiel noch vor der Pause. Die Gäste brachten einen Freistoß aus dem Halbfeld scharf vors Tor, der Keeper konnte nur abklatschen und Josef Sontheim staubte ab. Bei einem Pfostenschuss der Heimmannschaft hatten die Knappen vor der Pause noch Glück.  Im zweiten Durchgang nahm das Unheil dann seinen Lauf. Bastian Hahn wurde im Strafraum „aus den Schuhen gegrätscht“ (Holzner), doch die Pfeife des Unparteiischen Michael Axthaler blieb stumm. Dasselbe Bild als der SC-Keeper Sontheim wenig später mit zwei gestreckten Beinen von den Füßen holte. „Da haben selbst die Gaißacher gesagt, dass sie zwei Mal richtig Glück hatten.“, sagte Holzner.  Fortan ging es weiter intensiv zur Sache. Die beiden Teams schenkten sich nichts, doch das Geschehen spielte sich weitgehend im Mittelfeld ab. Große Chancen gab es auf beiden Seiten nicht mehr und so blieben die drei Zähler am Ende sehr glücklich bei den Platzherren. „Man kann unserer Mannschaft keinen Vorwurf machen, ein Unentschieden wäre mehr als gerecht gewesen“, resümierte Holzner. Quelle: Miesbacher Merkur vom 21.3.2016