SG Hausham

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10.11.2010 18:38 Alter: 16 yrs
Kategorie: Volleyball

Mannschaft sucht sich noch selbst

SG Hausham kassiert zu Hause zwei Niederlagen


0:8 Punkte. Langsam muss sich die Volleyball Mannschaft der SG Hausham in der Bezirksliga Ost mit dem Abstiegskampf abfinden. Noch kann das Team die Abgänge der Leistungsträger Max Seifert und Michael Fischbacher offenbar nicht kompensieren. Am jüngsten Spieltag gab es zu Hause in der Landkreis-Sporthalle mit dem 0:3 gegen den TSV Mühldorf II und dem 2:3 gegen den SV Studentenstadt Freimann die nächsten beiden Niederlagen. Das größte Problem der SG war erneut der Spielaufbau. Das lag auch daran, dass Libero Thomas Käpernick wegen Rückenproblemen nicht auf seiner eigentlichen Position eingesetzt werden konnte. „Ich werde mir dafür die nächsten Spiele etwas überlegen“, sagt Trainer Silver Veit. In der ersten Partie gegen den TSV Mühldorf II war seine Mannschaft nach gutem Beginn chancenlos. Seit Jahren betreiben die Mühldorfer herausragende Nachwuchsarbeit. Das macht sich nicht nur auf Bezirksliga-Niveau bemerkbar: Ferdinand Tille, der bis zu seinem 15.Lebensjahr in Mühldorf gespielt hatte, wurde kürzlich bei der Volleyball-Weltmeisterschaft in Italien zum besten Libero der Welt ausgezeichnet. Vater Joachim betreut den Nachwuchs in Mühldorf, mit der U16 wurde er in diesem Jahr Deutscher Meister. „Man sieht einfach, dass sich da ein Klares System durchgesetzt hat, das auch in der Bezirksliga gespielt wird“, meint Veit anerkennend. Im ersten Satz hielt seine Mannschaft gegen den TSV Mühldorf II noch bis zum 20:20 mit, gab dann aber fünf Punkte in Folge ab. „Dann war die Gegenwehr weg“, kommentiert Veit die 0:3-Niederlage (20:25,16:25,17:25). Im zweiten Spiel gegen den SV Studentenstadt Freimann hielt die SG Hausham fünf Sätze lang gut mit, stand dann aber erneut mit leeren Händen da. Auch eine 2:1-Satzführung reichte nicht, die SG verlor mit 2:3 (25:23,21:25,25:14,15:25,11:15). „Vor allem im vierten Satz hatten wir bei hohen Bällen, die Freimann einfach nur rüber gebaggert hat, Abstimmungsprobleme“, so Veit. „Man hat einfach gemerkt, dass das Selbstvertrauen gefehlt hat. “Nur vier Spieler konnten ihre Leistung wie gewohnt abrufen: Stefan Rohner überzeugte im Angriff mit einer Quote von 90 Prozent, dazu stemmten sich die Zuspieler Basti Krah und Maxi Meindl sowie Mittelblocker Uwe Diner noch erkennbar gegen die Niederlagen. Quelle Miesbacher Merkur