Owen - Meldungen > SG Hausham > Leichtathletik
< Lena Gedat hat die Konkurrenz fest im Griff
29.07.2017 18:33 Alter: 9 yrs
Kategorie: Leichtathletik
Kategorie: Leichtathletik
Leichtathletik: Bayerische Meisterschaften. Mehrere Titel erkämpft
Acht Medaillen für Leichtathleten bei Wettkampf in Augsburg - Werferinnen der SG Hausham überzeugen
Tolle Ausbeute: Mit drei Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen glänzten die Landkreis-Leichtathleten bei den Bayerischen Meisterschaften in Augsburg. Hans Zenzinger, Trainer bei der SG Hausham, konnte bei diesen Titelkämpfen gleich mehrere Athletinnen auf dem Stockerl platzieren. In der Klasse der weiblichen Jugend U20 war Christina Stumböck das Maß aller Dinge. Auch Sabrina Zeug bewies ein weiteres Mal ihre Wurfkraft. Die 19-jährige Stumböck ging als Favoritin ins Finale im Diskuswurf - und setzte sich durch. Mit ausgezeichneten 39,51 Metern kam sie zwar nicht an ihren persönlichen Rekord heran, aber zum bayerischen Titel reichte es allemal. Am Ende hatte sie einen klaren Vorsprung von 4,24 Metern auf Katharina Schmitt vom LAZ Kreis Würzburg (35,27 Meter). Völlig unerwartet kam hingegen der Meistertitel im Kugelstoßen: Mit 11,89 Metern gewann Stumböck überraschend Gold. Gefährlich nahe kam ihr Jasmin Sailer von der LG Augsburg mit 11,45 Metern. Für die Haushamerin war dies der erste Bayern-Triumph im Kugelstoßen. „Da hat sie sich echt hochgearbeitet“, lobt Trainer Zenzinger. Als zweifache Titelverteidigerin ging Sabrina Zeug in die Wurf-Finals der Frauen. Technisch konnte sie im Kugelstoßen ihr Ziel von über 14 Metern nicht erreichen - den Titel verteidigte sie trotzdem mit 13,28 Metern. „Das war zu erwarten“, so Zenzingers Fazit. Im Diskuswurf zeichnete sich allerdings ein Favoritensieg ab: Die leistungsstärkste bayerische Werferin, Evi Weber vom TSV Erding, holte Gold. Zeug hatte bisher alle Wettbewerbe dieser Saison dominiert. Mit 45,38 Meter wurde sie diesmal Bayerische Vize-Meisterin mit nur zwölf Zentimeter hinter der Erdingerin. „Evi Weber hat verdient gewonnen - im Schnitt ist sie die beständigere Werferin“, sagt Zenzinger. Beinahe hätte Zeug sogar einen kompletten Medaillensatz gewonnen: Im Speerwurf reservierte sie sich den vierten Rang mit 42,33 Meter. „Speer ist eher ein Nebenprodukt“, sagt ihr Zenzinger. „Man hat keine Zeit, alles so intensiv zu trainieren. Sie ist eine der wenigen Werferinnen, die alle drei Disziplinen kann.“ Das Erfolgsduo Stumböck und Zeug komplettierte Sofia Stich von der SG Hausham: Im Speerwurf der weiblichen Jugend U20 wurde sie trotz ihres Bänderrisses im Mai mit 37,01 Metern überraschend bayerische Vize-Meisterin. Sogar Gold lag in greifbarer Nähe. „Der Vize-Titel hat mich dennoch riesig gefreut“, sagt Stich, die bald in Friedrichshafen studiert und sich sportlich neu orientieren will. Gleich zwei Medaillen gewann die gebürtige Föchingerin Martina Greithanner im Trikot des TSV Münnerstadt: Die 43-Jährige wurde bayerische Vize-Meisterin bei den Frauen im Kugelstoßen. Mit 13,03 Metern fehlten ihr nur 25 Zentimeter auf Zeug. Bronze reservierte sie sich im Diskuswurf mit 43,03 Metern. An diesem Wochenende startet sie bei der Senioren-EM in Dänemark. Damit nicht genug mit Erfolgen aus dem Oberland: Johannes Gremm (27) aus Schaftlach ging bei den Männern über 400 Meter an den Start - im Trikot des TuS Bad Aibling - und lief mit 49,23 Sekunden zu Saisonbestzeit. Die bescherte ihm Bronze, und das obwohl Gremm zuvor mit einem Infekt pausieren musste. „Ich bin sehr zufrieden, mit Bronze hatte ich nicht gerechnet“, freut sich Gremm. Im Trikot des PTSV Rosenheim sichere sich Anna-Lena Stich den sechsten Platz über 5000 Meter der Frauen mit 18:56,76 Minuten. Pech hatte Kilian Fischer vom TSV Rottach-Egern: Im Weitsprung-Finale der U18 belegte er den vierten Rang. Mit 6,58 Metern verfehlte er die angestrebte Bronzemedaille. Quelle: Miesbacher Merkur vom 29.7.2017

