SG Hausham

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< Hausham müht sich zum Sieg
12.04.2011 07:58 Alter: 15 yrs
Kategorie: Volleyball

Nach Aufholjagd auf der Zielgeraden gestrauchelt

Damen 1 verpasst Aufstieg in die Bezirksklasse


Nachdem sich die Damen durch Ihre bemerkenswerte Aufholjagd in der Punkterunde als Vizemeister die Chance ermöglicht hatten, in der Relegation um den Aufstieg in die Bezirksklasse spielen zu dürfen, scheiterten sie an zwei erfahrenen Mannschaften, die das junge Team aus Hausham nach heiß umkämpften Sätzen bezwangen. Beim ersten Spiel stand die 2. Mannschaft von München-Ost gegenüber, die als Tabellenzweiter der Parallel-Kreisliga insgesamt nur 2 Spiele verloren hatten. Entsprechend selbstbewusst trat diese Mannschaft auf. Sicheres Aufbauspiel und eine sehr starke Mittelangreiferin ließen viele lange Ballwechsel für die Münchnerinnen entscheiden. Trotz dem Fehlstart im ersten Satz gelang es den Haushamer Damen immer besser ins Spiel zukommen, so dass der 3. Satz nach deutlicher Führung eine Wende im Spiel herbeiführen hätte können. 3 unerzwungene Fehler führten jedoch ein jähes Ende herbei. Das 0 : 3 (15:25, 20:25, 22:25) spiegelt keinesfalls den harten Kampf auf hohem Niveau wider. Im 2. Spiel ging es gegen eine ebenso erfahrene Mannschaft aus Schongau. Hoffnung keimte auf, als die Haushamerinnen den ersten Satz mit 25 : 22 für sich entscheiden konnten. Insbesondere Elena Straßer und Carola Höppner hielten mit sehr gutem Blockspiel sowie Miriam Nürnberger mit sehr druckvollen Angriffsschlägen am Netz dagegen. Als Kapitän Carolin Veit (Muskelprobleme) und Aliena Corsepius (Hüftschmerzen) ausfielen und auch Außenangreiferin Franziska Holtz berufsbedingt vor dem zweiten Spiel passen musste, gab es bei Schwächephasen weniger Alternativen für taktische Auswechslungen. So konnten die Schongauer durch Antizipation und gutes Stellungsspiel bei der Abwehr viele, wenn auch gut vorgetragene, Angriffsaktionen der Haushamerinnen entschärfen und das Spiel letztendlich verdient mit 3 : 1 gewinnen. „In den entscheidenden Phasen fehlt den jungen Spielerinnen noch die Kaltschnäuzigkeit, den Gegner ab und zu mit Finten bloß zu stellen. So ist man leichter auszurechnen und baut den Gegner durch gelungene Abwehraktionen nur auf.“, so Trainer Silver Veit, der darin einen Ansatzpunkt in der Vorbereitung auf die nächste Saison sieht. „Jetzt, da der Spielaufbau funktioniert, können wir an einem variablen Angriffsspiel arbeiten.“ „Am meisten freut mich an der jungen,  aufstrebenden Mannschaft, dass es keinerlei Missstimmung oder gegenseitige Vorwürfe bei verlorenen Sätzen oder Spielen gibt, die Mädels in jeder Phase des Spiels und auch danach zusammenstehen. Dass sie nach dem Scheitern in der Relegation die insgesamt tolle Saison gemeinsam gefeiert haben, spricht für sich! Die Moral stimmt und durch die Spielfreude werden sich die Erfolge schon bald einstellen!“, freut sich der Trainer bereits jetzt auf die nächste Saison.