SG Hausham

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06.02.2011 19:51 Alter: 16 yrs
Kategorie: Volleyball

Tabellenführer verdient geschlagen

Chance auf Relegation zum Aufstieg bleibt erhalten


Kapitän: Carolin Veit

Abermals stand für unsere 1. Damenmannschaft ein Spieltag an, bei dem der Tabellenführer seine Visitenkarte abgab. Diesmal war es der SV Putzbrunn, der sich ebenso wie die SG Hausham noch Hoffnungen auf den 2. Platz und damit die Teilnahme an der Relegation zum Aufstieg in die Bezirksklasse machen konnte. Zunächst hatte man es mit der Volleyball-Spielgemeinschaft VSG Anzing/Markt-Schwaben zu tun. Es war klar, dass nach dem verlorenen Satz im Hinspiel höchste Konzentration geboten war und nicht schon das Spitzenspiel gegen Putzbrunn im Kopf „herumgeistern“ durfte. Entsprechend fokussiert gingen die Haushamer Damen an die ebenso wichtige Aufgabe heran, zumal auch die Satzverhältnisse in der Endabrechnung noch entscheidend werden können. Mit äußerst konzentriertem Spielaufbau und druckvollem Angriffsspiel ließ man zu keinem Punkt einen Zweifel daran, wer die stärkere Mannschaft war. Die klaren Satzergebnisse verdeutlichten dies 3:0 (25:11, 25:16, 25:13). Zum 2. Spiel versammelten sich immer mehr Zuschauer, die das Spitzenduell sehen wollten. Die Anfangsnervosität bei den Mädels war deutlich zu spüren. Die Mannschaft kam wegen des unkonzentrierten Spielaufbaues, bei dem es auch häufig zu Abstimmungsproblemen kam, lange nicht in Tritt. Auch die Angriffsaktionen einiger Leistungsträger gelangen nicht wie gewohnt. In dieser Phase war Trainer Silver Veit froh, dass „wir mittlerweile eine sehr starke Basis mit mind. 12 Spielerinnen haben, die auf ähnlich hohem Niveau spielen“. So war es kein Risiko, mehrere Spieler auszuwechseln, zumal es den Begriff „Stammspieler“ bei dieser Mannschaft gar nicht gibt. Elisabeth Bartl sprang in die Bresche und punktete als Außenangreiferin fast nach Belieben. Den Putzbrunnern stand die Verzweiflung förmlich ins Gesicht geschrieben, obwohl sie nach dem ersten gewonnenen Satz eigentlich selbstbewusst agieren hätten können. Ganz anders die Haushamerinnen, die nun mit ihren sehr platzierten und druckvollen Aufschlägen  den Gegner unter Druck setzten. Insbesondere Steffi Einicke und Carola Höppner hatten dabei die enorme Willenskraft, mit viel Risiko die Wende herbeizuführen. Spielführerin Carolin Veit zeichnete sich mit tollen Abwehraktionen sowie unglaublichen Pässen (selbst bei scheinbar unerreichbaren Bällen) aus. Man ließ zu keinem Zeitpunkt mehr die Putzbrunner ins Spielkommen. Der Satzgewinn mit 25:9 (!) setzte ein deutliches Zeichen! Die Gegenwehr von Putzbrunn schien gebrochen, so dass der 3:1 Erfolg (21:25, 25:9, 25:22, 25:16) letztendlich als verdient und ungefährdet betrachtet werden kann. Das Restprogramm beschert den Haushamerinnen noch eine Revanchemöglichkeit mit Kirchseeon, die wohl als der härteste Konkurrent um Platz 2 anzusehen sind. Wenn dieses Spiel sowie die übrigen, vermeintlich leichteren Aufgaben, erfolgreich zu Ende gebracht werden, ist die Teilnahme an der Relegation durchaus möglich - fast unglaublich, nach einem Saisonstart mit 0:6! Die Bilanz seitdem lässt sich sehen: 11 von 13 Spielen konnten danach gewonnen werden!