SG Hausham

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25.06.2013 10:35 Alter: 13 yrs
Kategorie: Leichtathletik

Deutsche U23 Leichtathletikmeisterschaften

Leichtathletinnen Sabrina Zeug und Anna-Lena Stich verpassen bei Junioren-Meisterschaften Einzug in Finalrunden


Bei den deutschen U23-Junioren Meisterschaften in Göttingen haben die Leichtathletinnen aus dem Landkreis den Einzug in diverse Finalrunden verpasst, was auch an der hohen Leistungsdichte in so mancher Disziplin lag. Das musste beispielsweise Sabrina Zeug von der SG Hausham bei ihrer DM-Premiere feststellen. Im Diskuswurf hätte sie an ihre persönliche Bestleistung heran kommen müssen, um eine Finalchance zu haben. „Leider konnte ich meine guten Trainingsleistungen nicht abrufen, weil ich zu nervös war", sagt Zeug. Erschwerend kam hinzu, dass Hans Zenzinger als Trainer nicht ins Stadion, sondern nur in der Coachingzone außerhalb des Wettkampfortes stehen durfte. Und dann kam auch noch die Witterung ins Spiel: Am Einwurfplatz herrschte starker Gegenwind und am Wettkampfplatz starker seitlicher Rückenwind. „Ich war bei meinem Debüt einfach sehr verkrampft". sagt die Haushamerin. Mit 39.32 Meter landete sie auf denn elften Platz und war damit die beste Bayerin der Konkurrenz. Gold ging hier an eine der derzeit weltbesten Athletinnen dieser Altersklasse: die Olympiateilnehmerin und Junioren-Welt- und Europameisterin Anna Rüh vom SC Neubrandenburg. Schon etwas mehr im Griff hatte Sabrina Zeug ihre Nerven im Kugelstoßen. Beim Einwerfen kam sie in den Bereich ihrer Bestmarke, im Wettkampf klappte es dann allerdings nicht wie gewünscht. Sie schaffte am Ende 12,06 Meter. „Für mich war das alles sehr ungewohnt", erzählt die 2I-Jährige. Laute Musik, überlaute Stadionansagen sowie der parallel ausgetragene Hochsprung nahe der Kugelstoßanlage und der 100-Meter-Lauf sorgte für mehrere Unterbrechungen. „Ich muss lernen, solche Bedingungen besser zu verkraften", weiß Zeug. In der Endabrechnung wurde sie Neunte im Kugelstoßen und schrammte damit um zwölf Zentimeter am Finale vorbei - mit ihrer Bestleistung von über 13 Metern wäre das kein Problem gewesen. Der Titel ging an Shanice Craft vom MTG Mannheim mit 17.12 Metern. Auch Anna-Lena Stich aus Miesbach konnte das schnelle Tempo im 5000-Meter-Lauf nicht mitgehen. Die 19-Jährige hatte es schwer, weil ihre Gegnerinnen zum Teil bis zu drei Jahre älter waren. Damit waren die Chancen auf eine Spitzenplatzierung ohnehin gering. Im Trikot des TuS Bad Aibling überquerte sie nach 18:38,75 Minuten auf dem 16. Rang als drittbeste Bayerin das Ziel. Quelle: Miesbacher Merkur vom 25.6.13