SG Hausham

Zum Hauptinhalt springen
Owen - Meldungen > SG Hausham > Volleyball
< Abschiedsvorstellung gegen Kolbermoor
22.03.2010 14:26 Alter: 17 yrs
Kategorie: Volleyball

Mit letzter Kraft

SG Hausham sichert mit Rumpfmannschaft vierten Tabellenplatz


Zwei Niederlagen und trotzdem zufrieden - das passt nicht ganz zu Silver Veit, dem Trainer der Haushamer Volleybal- ler. Aber gegen den TV Obing (2:3) und die DJK SB Mün- chen Ost (2:3) war am Wochenende einfach nicht mehr drin. Mit Max Seifert (Blinddarmoperation) und Chris Knappich (Schulterverletzung) fielen zwei wichtige Spieler aus, dazu war Thomas Käpernick mit einer Zerrung ange- schlagen. Als sich dann auch noch Andreas Kirmayr am Sprunggelenk verletzte, pfiff die SG Hausham personell aus dem letzten Loch.

„Deswegen war es eine außergewöhnliche Leistung, dass wir beide Spiele so knapp verloren haben“, meinte Silver Veit. Der Haushamer Trainer musste nach dem Ausfall von Max Seifert das System komplett umstellen. Statt mit zwei Zuspielern trat die SGH nur mit einem an. Basti Krah machte seine Sache auf dieser Position sehr gut. „Er war der Kopf der Mannschaft“, so Silver Veit. Er hob außerdem die Leistung von Daniel Berger heraus, der mit der ungewohnten Rolle als Diagonalangreifer hervorragend zurechtkam. Gegen den TV Obing spielte die SG Hausham zunächst stark, führte schon mit 2:1-Säzen und lag im vierten Durchgang mit fünf Bällen vorne. Dann verletzte sich aber Andi Kirmayr so schwer am Sprunggelenk, dass er nicht mehr weitermachen konnte. Der angeschlagene Thomas Käpernick musste ihn vertreten, er konnte aber wegen seiner Zerrung nicht richtig springen. Die SG Hausham gestaltete die Partie trotzdem noch ausgeglichen, musste sich aber mit 2:3 geschlagen geben.        In der zweiten Partie war die Mannschaft von Silver Veit großer Außenseiter, es ging gegen den Tabellenzweiten DJK SB München Ost. Im Hinspiel hatte die SGH eine deutliche 0:3-Niederlage kassiert. So war es nicht verwunderlich, dass es schnell 0:2 hieß. Aber die SG Hausham mobi- lisierte noch einmal alle Reserven und kämpfte sich auf 2:2 heran. Im Tie-Break reichte es nicht ganz für die Überraschung, die SGH verlor etwas unglücklich mit 13:15. „Das war Volleyball auf höchstem Niveau“, meinte Veit. „Und selbst unsere Gegner haben uns bescheinigt, dass wir in der nächsten Saison vorne mitspielen werden.“ Mit solchen Aussagen und Tabellenplatz 4 im ersten Jahr nach dem Aufstieg in die Bezirksliga kann sich Silver Veit anfreunden. Da tun die zwei Niederlagen zum Abschluss nur noch halb so weh.